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Spirifankerl

das,

Teufelchen, Kobold udergl.


Wortart: Substantiv
Referenz: 0
Besser: 0
Erstellt von: JoDo
Erstellt am: 14.09.2006
Bekanntheit: 90%  
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Die gebannten Dämonen
Vor uralten Zeiten trieben in und um die Stephanskirche drei Teufel ihr arges Spiel. Man nannte sie Luziferl, Spirifankerl und Springinkerl. Luziferl war der tollste und gefährlichste unter ihnen, und ihm legte man auch zur Last, daß der zweite Turm unausgebaut geblieben ist. Um zu verhindern, daß der Turm vollendet werde, begab sich nämlich Luziferl eines Tages verkleidet auf diesen, lockte den Baumeister unter einem Vorwande zu einem Vorsprung des Baues, von wo er ihn hinabstürzte. Man verfolgte den bösen Luziferl, bis es endlich gelang, seiner habhaft zu werden. Bald darauf fing man auch den Spirifankerl und den Springinkerl ein, die im Dome fortwährend herumsprangen und den Gläubigen allerlei Bosheiten antaten, und steckte schließlich alle drei bösen Geister in den Käfig an der Kirchenwand, aus dem sie sich nicht befreien konnten, bis sie am Ende zu Stein wurden. Quelle: Die Sagen und Legenden der Stadt Wien, herausgegeben von Gustav Gugitz, Wien 1952, Nr. 35, S. 57f Für SAGEN.at korrekturgelesen von Anja Christina Hautzinger, April 2005 http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/wien/sagen_legenden_gugitz/daemonen.htm
JoDo 15.09.2006


Das aus dem Ei
einer schwarzen Henne ausgebrütete Teufelchen heißt in Nieder- und Oberösterreich Spazifankerl oder auch Spirifankerl (vergl. Schmeller I. 543. III, 575 fg.). http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/allgemein/vernaleken/alraun_63.html
JoDo 15.02.2007





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